Epochen-Konstellationen

Update zu Jupiter/Saturn und  Saturn/Uranus und mehr

Einleitende Gedanken

Die jeweils 20 Jahre währenden Konjunktionen von Jupiter und Saturn bilden verschiedene Zyklen. 200 Jahre lang finden diese Zusammenstände im selben Element statt. Nach 800 Jahren haben sie alle Elemente und somit den gesamten Tierkreis durchlaufen. Siehe zu diesem Thema auch die ausführliche Artikel-Serie Jupiter/Saturn-Zyklen vom 04.12.2020 weiter unten auf dieser Seite.

Neumond-Eklipse vom 11.08.1999 für Washington DC, Häuser nach Vehlow/Prantl
Neumond-Eklipse vom 11.08.1999 für Washington DC, Häuser nach Vehlow/Prantl

Wer sich vor dem Jahr 2000 schon mit Astrologie beschäftigte, kann sich sicher noch daran erinnern, wie damals mancherorts nach dem König von Angouleme geforscht wurde. Diesen erwähnte Nostradamus scheinbar namentlich im Zusammenhang mit der sogenannten „Nostradamus-Eklipse“ zur Jahrtausendwende. Besagte Finsternis wies bekanntermaßen markantes dynamisches Potential auf.

 

Bei den Recherchen zum König von Angouleme konnte allerdings kein zufriedenstellendes Ergebnis herauskommen. Claude Weiss wies in „Astrologie Heute“, Ausgabe Nr. 217, Juni/Juli 2022 darauf hin, dass sich die Formulierung von Nostradamus auf die Mongolen bezieht.

Jupiter/Saturn-Zyklen und Epochen

Das lässt die beschriebenen Jupiter/Saturn-Zyklen in einem ganz anderen Licht erscheinen. Wie bereits auf dieser Seite weiter unten dargelegt, prägte Dschingis Khan vor 800 Jahren die beginnende Luft-Epoche, sowie die Wanderung der Jupiter/Saturn-Konjunktionen durch den gesamten Tierkreis. So beschrieb Nostradamus offensichtlich im Zusammenhang mit dem aktuellen Neubeginn dieser Zyklen die Wiederkehr einer derartigen Person. Dabei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Wladimir Putin (ebenfalls in Astrologie Heute dargestellt), der kurz nach der Eklipse an die Macht gelangte. Zumindest was Grausamkeit betrifft, erscheint die von Nostradamus gewählte Formulierung „König des Schreckens“ durchaus passend.

Im Unterschied zum gerade erfolgten Epochen-Wechsel, ereigneten sich die Eroberungs-Züge Dschingis-Khans jedoch während der letzten Konjunktion im Erd-Element (ab 1206 mit der Jupiter/Saturn-Konjunktion in Stier). Aktuell erfolgte mit Putins Einmarsch in der Ukraine der eigentliche kriegerische Ausbruch im Luftzeichen Wassermann und dem neu begonnenen 800-Jahres-Zyklus.

 

Das wirft die Frage auf, wie es Nostradamus gelang, diesen Unterschied herauszuarbeiten. Oder ist das Ganze in einen größeren Kontext einzuordnen? Zweifellos war die Zeit der letzten Jupiter/Saturn-Konjunktion im Erdzeichen Stier und damit dem letzten „Erd-Impuls“ vor der neuen Luft-Phase eine kriegerische Zeit. George W. Bush begann einen mit nachgewiesenermaßen falschen Fakten herbeigeführten Krieg. Nach und nach verwandelte sich der gesamten Nahe Osten in ein chaotisches Krisen-Gebiet und der IS gewann beängstigenden Einfluss. Wurde an diesem Punkt bereits der Grundstein für die Wiederkehr des „Königs von Anglomois“ gelegt?

George W. Bush und die Jahrtausendwende

Amtseinführung

Die Amtseinführung George W. Bushs könnte einen derartigen Gedanken plausibel erscheinen lassen.

Amtseid von George W. Bush
Amtseid von George W. Bush

Betrachtet man sich das Horoskope der Amtseinführung George W. Bushs, sind Gegebenheiten zu erkennen, die kriegerische Konflikte ausdrücken können. Wie wir heute wissen, wurden sie in dieser Art manifest. Allgemein besteht in der jetzigen Welt der Astrologie eher die Tendenz, in der Interpretation vor derartigen Katastrophen-Szenarien Abstand zu wahren. Ist das eventuell ein Fehler? Vielleicht sollte man in Zukunft auch solche Eventualitäten deutlicher benennen, ohne sie von vornherein als zwangsläufig darzustellen. Im Horoskop des Amtseides von George W. Bush (Daten von astro.com) zeigt sich ein Mars (Mars=Aktion/Kampf) im Skorpion (Krieger, nicht nur im negativen Sinn), sehr eng am Deszendenten (die Anderen, Projektion auf die Anderen, das Du). Wir sehen eine klare und eindeutige Konstellation für offene, kriegerische Konflikte, die sich selbstverständlich auch in andere Form hätte leben lassen. Der Mars dieser Konstellation bildet ein Quadrat zu Uranus in Wassermann und eine Opposition zu Saturn in Stier.

Saturn/Uranus-Quadrate und Bush

Im Horoskop des Amtseides finden sich die genau umgekehrten Positionen des damaligen Saturn/Uranus-Quadrats in den Zeichen, wie aktuell. Beim Saturn/Uranus-Quadrat während Putins Angriff auf die Ukraine, befindet sich Saturn in Wassermann und Uranus in Stier. Die Daten des damaligen, dreimal exakt werdenden Quadrats waren 18. 7.1999, 14.11.1999 und 13. 5.2000. Es scheint fast, als ob die damals kulminierende, 1988 begonnene Entwicklung (Saturn/Uranus-Konjunktion), nun mit einem Paukenschlag eine deutliche Modifikation erfährt. Im Jahr 1988 begann der jetzige Saturn/Uranus-Zyklus und der Kapitalismus nach westlichem Vorbild schien sich nach und nach als einzig praktikable gesellschaftliche Lösung zu etablieren. Leider wurde die Zeit nicht genutzt, um international entsprechendes Vertrauen aufzubauen.

Bush George W., Saturn-Uranus vom 18.07.99, Amtseid
Bush George W., Saturn-Uranus vom 18.07.99, Amtseid

Tatsächlich fand das Saturn/Uranus-Quadrat vom 18.07.1999 genau auf dem Aszendenten und Opposition/Quadrat zum Mars des Amtseides von George W. Bush statt. Ich habe mir erlaubt, in der betreffenden Grafik die Gradwerte einzublenden, um einen Eindruck von der Genauigkeit der Konstellationen zu bekommen.

 

Das dritte und letzte Quadrat dieser Serie fand am 13.5.2000 im Horoskop Bush, ähnlich wie die Jupiter/Saturn-Konjunktion desselben Jahres (Grafik weiter unten), genau auf der Häusergrenze vom 10. zum 11. Haus statt. Dieser Ort im Häusersystem nach Vehlow/Prantl trägt auf einer anderen Ebene einen Saturn(10. Haus)/Uranus(11.Haus)-Charakter. Schon bei anderen bedeutenden Persönlichkeiten fiel mir auf, dass Planteten auf Häuser-Grenzen einen einzigartigen Charakter annehmen können. Handelt es sich dabei noch um eine Konstellation, die der betreffenden Symbolik entspricht, hier das Saturn/Uranus-Quadrat (Saturn auf der Häuser-Grenze 10/11), gewinnt deren Gesamtcharakter äußerst signifikante Züge. Selbstverständlich korreliert dabei auch Uranus auf der Häusergrenze von 7 zu 8 (Venus/Pluto-Signatur, Venus =7. Haus-Prägung), mit markant explosiven Tendenzen bei allen Arten von Auseinandersetzungen. Weiter unten gehe ich noch genauer auf den Charakter der damaligen Saturn/Uranus-Verbindung an sich ein.

Nostradamus-Eklipse und Amtseid

Die Jahrtausendwende und die mit ihr verbundene Eklipse vom 11.08.1999 war eine Zeit, in welcher manche und mancher weiterhin fest daran glaubte, am Ende der Geschichte angelangt zu sein. Stattdessen stehen sich heute zwei große Machtzentren gegenüber, die sich wohl für längere Zeit argwöhnisch beobachten werden. Auch Wladimir Putin fand kurz vor der Jahrtausend-Wende in seine eigentliche Machtposition.

Karmischer Neumond für W. Putin, außen Jupiter/Saturn-Konjunktion am 28.05.2000
Karmischer Neumond für W. Putin, außen Jupiter/Saturn-Konjunktion am 28.05.2000

War es der Zeitgeist der Nostradamus-Eklipse sowie der Jupiter/Saturn-Konjunktion im Jahr 2000 und des gleichzeitigen Saturn/Uranus-Quadrats, die seine Grundhaltung bis zum heutigen Tag prägten und in so verheerender Weise handeln ließen? Letztlich wird diese Frage wahrscheinlich nie geklärt. Ein dezenter Hinweis darauf findet sich im karmischen Neumond-Horoskop von Putin. Die sich im selben Jahr ereignende Jupiter/Saturn-Konjunktion, zusammen mit dem Jupiter/Saturn-Quadrat, aspektieren sehr dynamisch seinen Pluto am absteigenden Mondknoten am MC, Mars/Pluto befindet sich in Spannung zum Mars des karmischen Neumondes etc. Im schlechtesten (leider wahr gewordenen) Fall werden tiefsitzende, karmische Ängste und Zwänge aufgewühlt, die sich in Allmachtsfantasien zu erkennen geben.

Dreifachhoroskop Bush, Eklipse, Amtseid
Dreifachhoroskop Bush, Eklipse, Amtseid

Es besteht, außer dem Zeichenwechsel, ein erheblicher Unterschied zwischen den Saturn/Uranus-Quadraten von 1999/2000 und 2021/2022. Nach der Methode Vehlow/Prantl spricht man im 1. Fall davon, dass sich Uranus im 10. Saturn-Feld befindet und Saturn im 4. Uranus-Feld. 2021/2022 befindet sich Saturn im 10. Uranus-Feld und Uranus im 4. Saturn-Feld.

 

Nach dieser Vorgehensweise bildet ein Planet (im ersten Fall Saturn), bei 30° großen Feldern die Mitte des 1. Feldes. Der zweite Planet (hier Uranus) ist dann im 10. Feld von Saturn zu finden (gezählt von Saturn als Mitte 1).

 

Planeten in den 10. Feldern drängen zur Manifestation in der Gesellschaft/im Außen und beschreiben Prämissen sowie prägende Leitgedanken. Planeten im 4. Feld kommen nach außen nicht angemessen zur Geltung. Es besteht ein ständiger Konflikt zwischen beiden Kräften. Planeten im 4. Feld zeigen eine Tendenz an, die Analogien des Planeten im 10. Feld zu untergraben, während jene im 10. Feld klar Dominanz und Manifestation in der Welt symbolisieren. Zur Jahrtausendwende kam Uranus mit seinem revolutionären und reformerischen, umwälzenden Potential erheblich prägnanter zum Ausdruck, als 2021/2022. Das auch deshalb, weil er noch in seinem eigenen Zeichen platziert war. Man denke z.B. an gewisse Organisationen, die im Gefolge des Afghanistan-Feldzuges aus dem Boden schossen oder den arabischen Frühling. Für die Herrscher in diesen Ländern wurde Uranus in 10 sehr deutlich wahrnehmbar. Ihre Position war über Nacht vakant. Leider erfolgten daraufhin keine konstruktiven Veränderungen.

 

In der noch aktuellen Phase dominiert dagegen Saturn (im 10. Uranus-Feld). Das lässt sich sehr anschaulich am frenetischen Hang zu Vorschriften, festen Regelungen und verschiedensten Vorgaben beobachten, welche aktuell eine fast nicht mehr gekannte Renaissance erleben. Damals formierte sich allerdings eine geballte Form von Widerstand, welche die Freude am „Reformieren“ nicht so recht aufkommen lassen wollte (Saturn in Stier im 4. Uranus-Feld). So darf heute davon ausgegangen werden, dass einem Regelungswahn, der sich vordergründig als Befreiung zu erkennen gibt (Saturn in Wassermann, im 10. Uranus-Feld) verschiedenste hartnäckige (Stier) Bestrebungen nach Veränderung entgegenstehen und diese untergraben dürften. Das ist auch deshalb gegeben, weil sich Saturn im Uranus-Zeichen Wassermann aufhält. Der Versuch, neue, noch raffiniertere Herrschaftsstrukturen zu erschaffen, dürfte wohl nicht ganz nach Plan verlaufen.

 

Bezogen auf eine offensichtliche neue Blockbildung (USA/Europa/Nato vs. China/Russland und diverse) ist mit allerlei Unwägbarkeiten und ständigen In-Frage-Stellungen zu rechnen.

George W. Bush mit Saturn-Uranus-Quadrat vom 17.02.2021
George W. Bush mit Saturn-Uranus-Quadrat vom 17.02.2021

Last but not least sei noch erwähnt, dass die erste Saturn/Uranus-Quadratur des Jahres 2021 mit Saturn genau auf dem Deszendenten George W. Bushs stattfand. So wird noch einmal verdeutlicht, wie eng seine Radix mit Saturn/Uranus verbunden war und ist. Er hat zwar keinen direkten Einfluss mehr auf das aktuelle Geschehen, aber die Spur führt direkt zu ihm.

George W. Bush, innen Jupiter/Saturn-Konjunktion am 28.05.2000, in Washington DC
George W. Bush, innen Jupiter/Saturn-Konjunktion am 28.05.2000, in Washington DC

Um zu einer Gesamtschau zu gelangen, sei noch einmal die Jupiter/Saturn-Konjunktion von 2000 erwähnt. Sie fand fast zeitgleich mit einem Saturn/Uranus-Quadrat statt. Darüber hinaus befindet sie sich bei George W. Bush auf der Häuser-Grenze 10/11, was auf einer anderen Ebene einer Saturn/Uranus-Färbung entspricht. Obendrein findet sich, auf Washington berechnet, der MC genau auf Jupiter/Saturn Quadrat Uranus, welcher auf der Häusergrenze 7/8 (Venus/Pluto) platziert ist. Der Neptun am Deszendenten rundet das Gesamtbild ab. Extreme, transformierende Umbrüche und unklare Feindbilder führen zu unabsehbaren Folgen, unter anderem zum desaströsen Afghanistan-Feldzug, der 2022 (Saturn/Uranus wie besprochen) sein erschreckend unrühmliches Ende fand. Dieser dürfte, last but not least, aus einer fundamentalen Verunsicherung heraus zustande gekommen sein.

 

Das alles bedeutet ausdrücklich nicht, dass Bush statt Putin Schuld am Krieg in der Ukraine ist. In letzter Konsequenz trägt die Verantwortung, wer mit dem Morden beginnt. Allerdings denke ich, der Kosmos gibt unübersehbare Hinweise, wo in Zukunft Weichen so zu stellen sind, dass großmannssüchtige Potentaten keine Inspiration mehr finden, um tausendfaches Leid über andere zu bringen. Ferner empfiehlt es sich, die Messlatte für Kriege nicht mehr ganz so tief und die Messlatte für mitfühlendes menschliches Handeln für ALLE tiefer anzulegen, als das in der Vergangenheit mitunter geschah.

 

Ich wünsche uns allen baldigen Frieden und eine bessere Zukunft.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/zeit/Epochen-Konstellationen

Der Jupiter/Neptun-Zyklus ab dem 12. April 2022 – Gemeinsamkeiten entdecken

Am Dienstag, den 12. April 2022 formieren Jupiter, Symbol für Wachstum und Glück sowie Neptun, Metapher für Seele und Verschmelzung, eine Konjunktion in Fische. Erster gilt in der Astrologie als antiker und Neptun als moderner Herrscher des zwölften Tierkreisabschnittes.

Jupiter/Neptun-Konjunktion am 12.04.2022
Jupiter/Neptun-Konjunktion am 12.04.2022

Visionen unendlicher Entwicklungsmöglichkeiten gewinnen an Einfluss. Diese beziehen sich häufig auf Bereiche jenseits des Greif- und Fassbaren. Themen, wie Altruismus, Opfer, Sensibilität, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Begeisterung für Übersinnliches, jenseitige Ahnungen, außerkörperliche Wahrnehmungen, Mystik und die Einswerdung mit dem Kosmos gelangen vermehrt in den Mittelpunkt. Das ist umso mehr der Fall, da auch Venus im letzten Tierkreisabschnitt zu finden ist. Der Trend, Gemeinsamkeiten unter den Menschen mehr Gewicht beizumessen gewinnt an Raum. In der Liebe ergeben sich häufiger Begegnungen mit Seelenpartnern, die etwas Traumhaftes umgibt. Symbiotische Verbundenheit, gegenseitiges Verständnis und erhöhte Sensibilität bereichern das Leben über den zwischenmenschlichen Bereich hinaus.

 

Jupiter und Neptun formieren eine enge Konjunktion mit dem Fixstern Markab im Sternbild Pegasus. Dessen Schwerpunkt ruht auf der realistischen Einschätzung spiritueller Energien, wissenschaftlicher Kräfte und deren tiefgreifenden Auswirkungen, was sich in den Hauptthemen der Radix spiegelt.

Jupiter/Neptun-Konjunktion am 12.04.2022 mit Fixstern Markab
Jupiter/Neptun-Konjunktion am 12.04.2022 mit Fixstern Markab

Der Mond befindet sich auf dem 1. Grad Jungfrau. Er ist neu in diesem Zeichen, das heißt, er muss noch Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig löst er sich aus einer Opposition zu Mars in Wassermann und bildet eine Opposition zu Venus in Fische. Ein weiteres Mal verlangen die Themen der Jungfrau/Fische Achse nach Beachtung. Unter anderem wird das Christentum mit ihr in Verbindung gebracht. Selbstverständlich bildet die beispiellose Verkettung fundamentaler Zyklen der letzten Jahre das Fundament, auf dem dieses aktuelle kosmische Ereignis stattfindet (kardinale Klimax, Saturn/Pluto, Jupiter/Pluto, Jupiter/Saturn, Saturn/Uranus usw.).

Bei allem Glauben an des Wahre, Schöne, Gute, steht die unübersehbare Warnung im Raum, die Wirklichkeit fest im Blick zu behalten (Jungfrau/Fische als Polarität zwischen Körper und Seele). Lebenserhaltende menschliche Grundbedürfnisse sind der Schlüssel, um geistig/ideellen Höhenflügen gewachsen zu sein. Insbesondere genügend Schlaf, bekömmliche Nahrung oder der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit erweisen sich in der kommenden Phase als unverzichtbar. Diese werden bei dem Versuch, “sich die Erde untertan zu machen“, oft als hinderlich angesehen. Mond/Mars bilden eine Opposition in Jungfrau/Wassermann. Schon während der letzten, dreimal exakten Jupiter/Neptun-Konjunktion im Jahr 2009 kam es zu prägnanten gespannten Mond/Mars-Aspekten. Vor allem das Horoskop des Zusammenstandes vom 21.12.2009, dem Tag der Wintersonnenwende, weist einen diffizilen Mond/Mars-Einfluss auf (Mond/Chiron/Jupiter/Neptun in Wassermann in Opposition zum rückläufigen Mars in Löwe). Es scheint dringend an der Zeit, die Körper-, Instinkt- und Gefühls-Natur vor allzu viel Ehrgeiz zu bewahren.

Jupiter/Neptun-Konjunktion am 21.12.2009
Jupiter/Neptun-Konjunktion am 21.12.2009

Wird grundlegenden physischen Erfordernissen dagegen angemessen Genüge getan, dürfen Erfolge geerntet und neue Ressourcen erschlossen werden (Mond im Trigon zu Merkur und danach zu Uranus in Stier).

 

Im Prinzip eignen sich die kommenden Jahre ausgezeichnet, um lange zurückliegende Erfahrungen im geistigen Bereich auszuwerten und abgehobenes Handeln zurückzulassen. Warum gab es in der Vergangenheit gerade dort, wo es am besten, moralischsten, gerechtesten und vorbildlichsten zugehen sollte, die extremsten Projektionen und Zerrbilder? Die Radix dieser Jupiter/Neptun-Konjunktion scheint mit verschiedenen astrologischen Methoden eine sehr plausible Antwort auf diese Frage zu geben. Sobald unabdingbare menschliche Gegebenheiten konsequent ausgeblendet werden, entsteht das Gegenteil von dem, was als ideal angesehen wird. An dieser Stelle liegt aus astrologischer Sicht die Herausforderung für die Zukunft. Hoffnungen und Realität in Einklang zu bringen und Ideale weniger für ihre Absolutheit zu schätzen als dafür, inwieweit sich Menschen damit insgesamt aufgehoben fühlen und daran wachsen können.

Weiterhin wird Jupiter/Neptun in Fische mit chemisch hergestellten Medikamenten oder Giften assoziiert. Jungfrau als Mondzeichen korreliert mit dem Gesundheitswesen. Es bleibt zu hoffen, dass sich kommende Entwicklungen in diesem Bereich noch stärker an tatsächlich vorhandenen Notwendigkeiten als an geschäftlichen Erwägungen orientieren. Gerade die Berücksichtigung alternativ/medizinischer Kenntnisse könnte dabei wichtige ganzheitliche Brücken bauen ohne sich unisono in Gewinnmaximierung zu erschöpfen. Wahrscheinlich erhalten seelische Fragen im Zusammenhang mit Heilung den Stellenwert, der Ihnen zukommt. Vermutlich ändert sich das gesamte vorherrschende Weltbild in Bezug auf feinstoffliche Energien und die Rolle des Menschen. Beschränkte materialistische Sichtweisen erfahren eine erhebliche Modifizierung.

Ebenso wurden und werden Verletzungen durch Unrast, Ruhelosigkeit, vorgeblich „moderne“ Vorgaben und Entwurzelung thematisiert. Diesen kann durch die starken spirituellen, vereinenden und in letzter Konsequenz Frieden stiftenden Prämissen des Zeichens Fische, in welchem sich die kommende Jupiter/Neptun-Konjunktion ereignet, ihre Schärfe genommen werden. Voraussetzung dafür wäre die Integration menschlicher Unzulänglichkeiten und Schwächen (Chiron in Widder, dem Herrschaftszeichen von Mars in Wassermann) in eine ganzheitliche Spiritualität. Menschen werden darin so akzeptiert, wie sie sind ohne kompromisslos an ihnen herum-zu-erziehen (Pluto in Steinbock Quinkunx Mond). Die All-Liebe Jupiter/Neptuns in Fische darf und muss, so paradox das klingen mag, zuerst die eigene Person erfassen, um auch anderen zu Gute zu kommen. Der Kampf gegen sich selbst, der so oft in den Kampf gegen andere (in letzter Konsequenz Krieg) mündet, gehört so endgültig der Vergangenheit an.

Dann mögen stattdessen Sehnsuchtsorte aus längst vergangenen Zeiten oder (geistige) Schätze versunkener Welten die allgemeine Aufmerksamkeit fesseln. Aus den Tiefen der Seele steigen kollektive Bilder auf, die an Atlantis oder sagenumwobene Kulturen erinnern. Eine Art von höherem Wissen bahnt sich seinen Weg an die Oberfläche, das bisher unmöglich Scheinendes wahr werden lässt.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine visionäre Zeit gewünscht.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/zeit/Epochen-Konstellationen

Einleitung zu den Zyklen 2020

Im Jahr 2020 endet und beginnt eine ganze Reihe von Planetenzyklen. An dieser Stelle sei eine Deutung der mit den bedeutsamsten Phasen in Resonanz stehenden Energien gewagt. Just eine der in vergangenen Zeiten essentiellsten Planeten-Konjunktionen wird sich dieses Jahr, am Tag der Wiedergeburt des Lichts ereignen.

Jupiter/Saturn-Zyklen

Die Planeten Jupiter sowie Saturn und ihre Zyklen galten in der alten Astrologie als Maßstab, um lange Zeiträume zu klassifizieren. Damals waren die geistigen, nicht mit dem bloßen Auge sichtbaren Planeten noch unbekannt. Die Dauer eines solchen Zyklus, gemessen von einer Konjunktion zur nächsten, beträgt 20 Jahre. Das astrologische Grundprinzip des Planeten Jupiter zeigt sich in Ausdehnung und Wachstum, während die Kern-Symbolik Saturns Struktur, Begrenzung und Ende darstellt.

 

Innerhalb von 200 Jahren finden die Konjunktionen der beiden Himmelskörper im selben Element statt (Feuer, Erde, Luft, Wasser). Innerhalb von 800 Jahren (4 x 200 Jahre) beginnen sie wieder im selben Element. Vor 800 Jahren ereignete sich im Grunde dasselbe Muster an Zeichenbesetzungen durch die Konjunktionen, wie es momentan erneut stattfindet.

1206-1227, fast genau in Übereinstimmung mit der Dauer des damaligen Jupiter/Saturn-Zyklus im Erdzeichen, erfolgte die Eroberung weiter Teile Zentralasiens und Nordchinas durch Dschingis-Kahn. Nach ihm übernahmen seine Söhne das Krieg führen und eroberten weiter, bis das Reich irgendwann wieder zerfiel. Siehe dazu auch:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Dschingis_Khan

 

Seit alters her wird Landnahme als eine typische Analogie für die Stier/Skorpion-Achse betrachtet.

Ein weiteres Beispiel Jupiter/Saturns in Stier darf in der Konjunktion vom 08.08.1940 gesehen werden. Schon die beiden Achten im Datum scheinen die Symbolik zum 8. Haus Hitlers und dessen Verstrickung mit dem Tod für Viele erahnen zu lassen. Weitere Fakten, die mit der 8 und AH in Verbindung stehen, sind die AchAcht (verheerendes 8,8 cm-Geschütz im 2. Weltkrieg), oder die Ziffern 88, welche in heutigen Nazi-Kreisen als Verschlüsselung für HH (Heil Hitler) gelten. Bekanntlich begann 1939 der zweite Weltkrieg. 1940 trat dieser mit der Eroberung Frankreichs in eine neue Phase ein. Das Wort Blitzkrieg wurde populär. Beim Versuch, Groß-Britannien zu erobern, stieß er allerdings auf unüberwindbaren Widerstand.

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Vergleich des astrologischen Ereignisses mit dem Radix Adolf Hitlers. Die Jupiter/Saturn-Konjunktion findet genau auf seiner so bedeutenden Venus/Mars-Konjunktion im 8. Haus nach Vehlow (Transformation, Macht, Tod) seines Radix in Konjunktion mit dem Fixstern Menkar statt. Diesem Fixstern im Kiefer des Seemonsters wird eine Saturn-Natur zugeschrieben. Es besteht die Gefahr von den eigenen Begierden verschlungen zu werden, was mit Venus/Mars in 8 eine große Herausforderung darstellt. Obendrein befindet sich Saturn Radix im 4. Haus und Spiegelpunkt zu Venus/Mars.

 

Dazu kommt, dass, wenn man das Sonnenhoroskop betrachtet, Venus/Mars Radix auf der Spitze vom 1. Zum 2. Sonnenhaus zu finden sind. Die starke Intention, sich künstlerisch oder erotisch auszudrücken wird konsequent blockiert (Saturn in 11 Radix, Nähe MC). So entsteht ein ungeheurer Drang, sich Dinge einzuverleiben, um Macht zu gewinnen (z.B. Länder, Venus/Mars Spitze 2. Sonnenhaus, Sonne in Stier), notfalls wird dabei über Leichen gegangen. In der Summe aller dieser Faktoren mag einem das Wort Blutdurst in den Sinn kommen.

 

Ferner befindet sich Saturn im 4. Sonnenhaus und die Sonne im 7. Haus Radix. Betrachtet man die Sonne als Mitte des 1. Hauses, ist Saturn im 4. Sonnenhaus und umgekehrt Sonne im 10. Saturnhaus konstelliert. Vereinbarungen sind gegenstandslos, es wird konsequent alles den eigenen zwanghaften Wünschen (Venus/Mars in 8) untergeordnet, was insbesondere die Öffentlichkeit betrifft.

 

Selbstverständlich sind derartig groteske Entsprechungen, wie sie von diesem Individuum verkörpert wurden, niemals auf eine bestimmte Person zu projizieren. Dazu müssen sich immer noch zusätzliche, äußerst ungünstige Faktoren ergeben.

 

Letztlich ist die Jupiter/Saturn-Konjunktion in Hitlers 8. Radix-Haus, verbunden mit den entsprechenden Radix-Konstellationen, auch für seinen Untergang relevant. Alle extremen Charaktermerkmale werden aufgewühlt und führen zu seinem absehbaren Ende. Auf persönlicher Ebene ist es erfahrungsgemäß äußerst aufschlussreich das eigene Radix in Bezug zu Epochenkonstellationen zu setzen. Eine versierte Astrologin oder ein versierter Astrologe können dabei wertvolle und aufbauende Unterstützung leisten.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/zeit/Epochen-Konstellationen

Saturn/Pluto-Zyklen

Kurz nach Jahresbeginn 2020 ereignete sich am 12. Januar auf 22°46´ Steinbock eine Saturn/Pluto-Konjunktion. Aus astrologischer Sicht treffen Saturn, Sinnbild für Struktur und Pluto, Synonym für Transformation zusammen. Bereits aus diesen einfachen Begriffen lässt sich vieles ableiten, was in den nächsten Jahren zu erwarten ist.

Saturn/Pluto-Konjunktion am 12.01.2020
Saturn/Pluto-Konjunktion am 12.01.2020

Unter anderem symbolisieren diese Zyklen Ende und Beginn, auch von Wirtschaftszyklen. Der letzte Saturn/Pluto-Zyklus währte ca. 37 Jahre. Pluto wird außerdem damit in Verbindung gebracht, dass Vorhandenes auf den Kopf gestellt, bis ins Mark geprüft und transformiert wird.

 

Betroffen sind hiervon alle festen Strukturen, wie z.B. Staaten, Grenzen, Hierarchien, Führungspositionen, Führungsstil, alle fixen Positionen, Status Quo und Machtpositionen.

 

Als Schattenseite besteht die Gefahr, der Versuchung zu erliegen, vorhandene Strukturen noch fester zu zementieren, es “noch toller zu treiben“, Macht oder Status um wortwörtlich jeden Preis erhalten zu wollen.

 

Werden die Herausforderungen dieser Zeit angenommen, stellt sich tiefste Regeneration in allen Bereichen ein. Es findet eine konstruktive Erneuerung persönlicher und kollektiver Strukturen statt.

 

Die Saturn/Pluto-Konjunktion im Jahr 1914, dem Jahr in welchem der erste Weltkrieg begann, fand im Tierkreisabschnitt Krebs statt. Das vierte Zeichen symbolisiert auf mundaner Ebene bekanntermaßen Bereiche wie Herkunft, Vaterland, Tradition, Gewohnheit oder Geborgenheit.

Saturn/Pluto-Konjunktion 1914
Saturn/Pluto-Konjunktion 1914

Tatsächlich wurde eine alte, gewohnte anachronistische Ordnung so grundlegend und radikal transformiert, wie man es sich zuvor wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können. Viele Strukturen, die ab 1914 noch nicht angepasst waren, erfuhren nun eine endgültige Metamorphose. Dennoch bleiben derart destruktive und unmenschliche Auslösungen in letzter Konsequenz immer unfassbar.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/Zeit/Epochen-Konstellationen

Zyklen gemeinsam betrachten

Die Saturn/Pluto-Konjunktion Ende Zwillinge wurde während der letzten Umbruchphase der großen Chronokatoren nicht ganz exakt (1178). Daraufhin ereignete sich eine solche 1211 in Löwe, in Konjunktion zu den Fixsternen Alphard und Regulus. Alphard gilt als Herz der Hydra. Seit alters her wird er mit Mangel an Selbstbeherrschung oder empörenden Taten in Verbindung gebracht. Regulus ist als Königstern bekannt, was im Hinblick auf Dschingis Khan und seine Eroberungen ziemlich plausibel erscheint. Außerdem sei noch erwähnt, dass Mars, der rote Planet, während des Zusammenstandes ein Parallel mit Pluto bildete, was einen zusätzlichen Hinweis auf größere kriegerische Ereignisse darstellt.

Saturn/Pluto-Konjunktion 1211 in Löwe, in Konjunktion mit Alphard und Regulus
Saturn/Pluto-Konjunktion 1211 in Löwe, in Konjunktion mit Alphard und Regulus

Fazit: Jupiter/Saturn in Stier 1206 (Landnahme) sowie Saturn/Pluto 1211 in Löwe (Helden) nahe Alphard und Regulus, dem Königsstern, deuten insgesamt auf kriegerische Zeiten mit Eroberungen hin (Grafik Jupiter/Saturn siehe ebenfalls weiter oben). Alle zu dieser Zeit relevanten Fixsterne haben einen teils kriegerischen Charakter. Es ist eine aufwühlende, zerstörerische aber auch erneuernde Phase.

 

Eine ausgesprochen positive Entsprechung in dieser Zeit war 1215 die Niederschrift der Magna Carta, die allgemein als Beginn einer freiheitlicheren Entwicklung angesehen wird. Zu jener Zeit war allerdings von Freiheits- oder Menschen-Rechten für die oder den Einzelnen noch keine Rede.

 

Eine Manifestation von mehr Leichtigkeit bahnte sich in der Zeit von 1186 bis 1226 (Jupiter/Saturn-Konjunktionen in Luft, Erde, Luft, Grafiken siehe Jupiter/Saturn-Zyklen) in der Kunst durch einen allmählichen Übergang von der Romanik zur Gotik an. Hochinteressant ist darüber hinaus, dass die Abfolge der Zeichenwechsel von 1186 bis 1226 exakt dieselbe ist, wie von 1982 bis 2020 (Grafiken siehe im nächsten Arktikel). Die Konjunktion ereignet sich damals wie heute, im Wechsel vom ehemaligen Erdelement in Luft-, Erd- und endgültig Luftzeichen. Im Grunde darf die gesamte Dauer der letzten drei Konjunktionen als Umbruchsperiode angesehen werden.

 

Eine weitere Auslösung dieser Zeit, angestoßen durch kriegerische Handlungen, war der Import von bisher ungewohnter (Wassermann) Kunst und Handwerk durch Dschingis Khan (den König, Saturn/Pluto in Löwe).

 

Zitat aus Wikipedia: Zur Ausübung von den Nomaden bisher ungewohnten Tätigkeiten holte sich Dschingis Khan fremde Handwerker und Künstler ins Land, insbesondere in die neue Hauptstadt. Die Mongolen eigneten sich die Kenntnisse der Fremden aber üblicherweise nicht an, sondern sie ließen diese für sich arbeiten. Einige der fremden Handwerker und Künstler kamen freiwillig, andere wurden jedoch auch hierher verschleppt.

 

Dschingis Khan und seine Nachfolger zeigten in Karakorum (seit 1220 Hauptstadt) neben ihren Kriegstaten ein zweites, völlig anderes Gesicht. Durch ihre tolerante Haltung allem Neuen und Unbekannten gegenüber wurde ihre Hauptstadt nicht nur die Schaltzentrale der Reichsverwaltung und ein Zentrum des Handels und Kunsthandwerks, sondern auch zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Völker. Man denke an den egalitären Charakter des Zeichens Wassermann, Anmerkung S.F.

 

Magna Carta (Zitat aus Wikipedia):

 

Die Magna Carta, die weithin als eines der wichtigsten rechtlichen Dokumente bei der Entwicklung der modernen Demokratie angesehen wird, war ein entscheidender Wendepunkt in der Bemühung, Freiheit zu etablieren. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen 1948 wird in Anlehnung an die Bedeutung des mittelalterlichen Dokuments auch als Magna Carta für die ganze Menschheit bezeichnet. Auch Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention lässt sich auf die Magna Carta zurückführen.

 

 

Beginn der jetzt ausgehenden Erdepoche

 

Im Jahre 1802 ereignete sich die ersten Jupiter/Saturn-Konjunktion in einem Erdzeichen (Jungfrau). Typische Analogien von Jungfrau sind Arbeit und Alltag, sowie immer wiederkehrende Prozesse. Dabei mag man an die Fabriken denken, in denen damals zahllose Arbeiter unter zunächst erbärmlichen Bedingungen ihr Tagwerk verrichteten. Weiterhin gilt der weit verbreitete, religiös verbrämte Puritanismus, welcher den Kapitalismus signifikant beförderte, als extreme Jungfrau-Eigenschaft. Lilith, welche sich zur Zeit der Konjunktion im Parallel mit Jupiter/Saturn am absteigenden Mondknoten befand, dürfte diese Tendenz überdeutlich zum Ausdruck bringen.

Die industrielle Revolution begann sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts auszubreiten. Zum einen fand 1782 eine Jupiter/Saturn-Konjunktion in Schütze mit Parallel-Aspekten zu Uranus und Pluto statt. Dies allein kann schon als Metapher für eine Ausbreitung revolutionärer Ideen und Umwälzungen angesehen werden.

 

Dazu ereignete sich die Saturn/Pluto-Konjunktion 1786 in Wassermann mit Parallel-Aspekten von Pluto und Uranus, von Saturn zu Chiron/Lilith, sowie in etwas größerem Orbis, Pluto zu Mars.

 

Beide astrologischen Ereignisse weisen Uranus/Pluto-Verbindungen auf. Dabei kommt die Entsprechung grundlegender Umwälzungen besonders im Saturn/Pluto-Horoskop von 1786 im revolutionären Zeichen Wassermann zum Ausdruck. 1789 ereignete sich dann die französische Revolution. Diese stieß groß angelegte gesellschaftliche Neuerungen an. Auch technische Revolutionen beförderten einen fundamentalen Wandel in fast allen Lebensbereichen.

 

An dieser Stelle sei etwas genauer auf das Zeichen Wassermann und seine Bedeutung eingegangen. Als wichtige Merkmale dieses Tierkreisabschnitts gelten: Alles Außergewöhnliche, Unerwartete und Plötzliche, Egalität, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität, der technische und gesellschaftliche Fortschritt, Vernetzung, das Internet, Interessensgemeinschaften, Genialität, Geistesblitz, der Blitz, Elektrizität, die Revolution, das freie Unternehmertum.

 

Aktuell ereignen sich die Saturn/Pluto-Konjunktion (Steinbock=Erde, Grafik siehe weiter oben) sowie die Jupiter/Saturn-Konjunktion (Wassermann=Luft) in umgekehrten Elementen, wie dies zu Beginn der Erdepoche zu Zeiten der Ausbreitung des Kapitalismus der Fall war. Zu dieser Zeit fand die Saturn/Pluto-Konjunktion in einem Luftzeichen (Wassermann) und die Jupiter/Saturn-Konjunktion in einem Erdzeichen (Jungfrau) statt. Eine Manifestation für das Ende des Kapitalismus?

 

Die Jupiter/Saturn-Konjunktion 1980 ereignete sich in Waage und wurde bis 1981 dreimal exakt. Die erste Konjunktion befand sich eng am Fixstern Vindemiatrix, welcher allgemein als Scheidungsstern und für die Überschätzung eigener Kräfte bekannt ist. Tatsächlich begannen in dieser Phase die Scheidungsraten nach oben zu tendieren.

Auch die Saturn/Pluto-Konjunktion in 1982 fand im Partnerschaftszeichen Waage, in der Nähe zum Fixstern Spica (die Spreu vom Weizen trennen) statt. Beziehungen aber auch Themen, wie: Zusammenarbeit, Kooperation, Gerechtigkeit, Bündnisse und das Zerbrechen von Bündnissen oder Gemeinschaften, partnerschaftliches Verhalten, Koalitionen, Ausgleich, Frieden, Harmonie, Distanz zu sich selbst, größere Nähe oder Distanz zum Gegenüber, die oder den anderen wahrnehmen, das Du als notwendig empfinden, Hinterfragen einer Beziehung, Arbeiten an einer Beziehung, Gemeinschaft, Gemeinschaftsprojekte, wurden allesamt geprüft, in Frage gestellt, transformiert und neu ausgerichtet.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/Zeit/Epochen-Konstellationen

Aktuelle Zyklen

Im Jahr 2020 ereignen sich die Saturn/Pluto-Konjunktion (Steinbock=Erde) sowie die Jupiter/Saturn-Konjunktion (Wassermann=Luft) in umgekehrten Elementen, wie dies zu Beginn der Erdepoche zu Zeiten der Ausbreitung es Kapitalismus der Fall war.

Jupiter/Saturn-Konjunktion 2000 nahe Algol
Jupiter/Saturn-Konjunktion 2000 nahe Algol

Die letzte Jupiter/Saturn-Konjunktion war im Jahr 2000 in Stier, unweit des Fixsterns Algol platziert. Es ist gleichzeitig die letzte Erdphase, bevor die Konjunktionen wieder endgültig in Luftzeichen stattfinden. So durften wir in den letzten 20 Jahren eine extrem materialistisch ausgerichtete Zeitqualität erleben. Das Thema Landnahme, welches sich auf mundaner Ebene in der Vergangenheit so markant mit dem Stierzeichen verknüpfte, äußerte sich in abgewandelter Form. So wurden zahlreiche Länder im Nahen Osten durch Kriege verwüstet, was unter anderem große Flüchtlingsströme auslöste. Zuvor bemühten sich „revolutionäre“ Bewegungen um Veränderungen in ihren Heimatländern, deren Früchte allerdings zumeist noch reaktionärere Kräfte auf den Plan riefen.

 

Einer der vorläufigen Höhepunkte jener Zeit dürfte die Aussage George W. Bush gewesen sein: „I am a war President“. Dieses Zitat kennzeichnet in makabrer Weise die nachgewiesenermaßen falsche Behauptung, dass Saddam Hussein im Irak Massenvernichtungswaffen besäße und es nährt den Verdacht, dass es in Wirklichkeit bei diesem Krieg um Öl statt um Sicherheit ging. Näheres zum Zitat Bushs in English über folgenden Link:

 

https://www.latimes.com/archives/la-xpm-2004-feb-09-na-transcript9-story.html.

 

Gegen Ende der Stierphase scheint der Zeitgeist der letzten 20 Jahre noch einmal in einer Art Showdown zu kulminieren. Davon zeugen weltweite Impfbemühungen, die Schädigung ganzer Wirtschaftszweige, Auslösung von Hungerkatastrophen in ärmsten Ländern und Ähnliches.

Jupiter/Saturn-Konjunktion am 21.12.2020 nahe dem Fixstern Altair
Jupiter/Saturn-Konjunktion am 21.12.2020 nahe dem Fixstern Altair

Diese Zeit wird nun abgelöst durch die Jupiter/Saturn-Konjunktion am 21.12.2020, welche in Wassermann, sehr nahe am Fixstern Altair (Transformation hin zu geistigen Prämissen) zu finden ist. Außerdem bildet Jupiter/Saturn Parallel-Aspekte zu Venus in Schütze, etwas weiter zu Pluto in Steinbock. Ausgleich, Gerechtigkeit, finanzielle Umstrukturierungen (Herrscher von Wassermann, Uranus, in Stier). Interessant zu beobachten ist dabei, dass die Sonne (erdnah) in enger Konjunktion mit Merkur (erdfern) in Steinbock platziert ist. Saturn als Herrscher von Steinbock ist erdfern. Das Denken ist realistisch und strukturiert, während bewusstes Handeln eher materiell oder zu unflexibel ausgerichtet ist. Letztlich erfolgt eine Stabilisierung und ein neues Wertesystem stabilisiert sich. Mitunter stehen Handeln und Denken im Widerspruch.

 

Alles, was im weitesten Sinne mit Genießen und Genuss zu tun hat, erfährt Aufgeschlossenheit, Ästhetisierung, Verfeinerung und Raffinesse. Werte (Venus/Stier-Bezug) werden zunehmend im Interesse aller definiert. In Partnerschaften löst ein gleichberechtigter und freiheitlicher gegenseitiger Umgang kleinliches Besitzdenken und Eifersüchteleien ab. Allgemein findet eine Transformation, hin zu geistigen Prämissen statt (Skorpion/Schlange/Adler-Thema). Die extrem materialistische Politik und ein solcher Lebensstil dürften sich in eine ganzheitlichere Richtung entwickeln. Mehr Leichtigkeit in jedweder Form stellt sich ein, im Energie-, Verkehrs- oder Politikbereich ebenso, wie in Beziehungen, Freundschaften oder Gruppierungen Gleichgesinnter. Mit ziemlicher Sicherheit wird es neue Formen der, auch elektronischen Vernetzung geben und das Miteinander wird konstruktiver. Der sogenannte Kapitalismus in seiner bisherigen Form findet sein vorläufiges Ende. Auch das Internet wird von einem freiheitlichen Wiedererstarken getragen. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass sich die gesamte elektronische Kommunikation verändert. Innovationen in allen Bereichen kommen zum Vorschein oder finden den Weg in die Öffentlichkeit. Die Schattenseiten könnten darin zum Tragen kommen, die Erdung zu verlieren. Die niemandem verantwortliche Zersplitterung in Scheininteressantes oder eine um sich selbst kreisende Bespaßung, sind weitere mögliche Kehrseiten der genannten Konstellationen. Letztlich könnte ein Zurückfallen in bodenlose Banalität stattfinden.

Synastrie China (innen), Jupiter/Saturn-Konjunktion 2020 (außen)
Synastrie China (innen), Jupiter/Saturn-Konjunktion 2020 (außen)

Eine weltweite Entwicklung dürfte wohl die weiter zunehmende Stärke Chinas sein, da die Jupiter/Saturn-Konjunktion am wahrscheinlichen AC Chinas stattfindet. Auch von 1206 und ab 1226 gelangte China durch Dschingis Khan (siehe Jupiter/Saturn) zu Aufmerksamkeit, allerdings diesmal wahrscheinlich als kommende Weltmacht. Das Land hat scheinbar einen generellen Wassermann-Bezug.

 

Außerdem sei noch ein kurzer Blick auf das Wiedervereinigungshoroskop Deutschlands in Bezug zur Jupiter/Saturn-Konjunktion vom 21. Dezember gewagt.

 

Diese findet im 7. Haus, in der Nähe des aufsteigenden Mondknotens statt. Hierin kann eine Aufforderung gesehen werden, im Umgang mit anderen Staaten ausgleichend und auf Augenhöhe zu wirken, ohne sich selbst als Nabel der Welt zu betrachten (absteigender Mondknoten in 1, Löwe). Eine generelle Offenheit und ehrliches Interesse an der Kultur von z.B. Bündnispartnern oder Mitgliedsstaatenm dürfen als zukunftsorientierte Chance betrachtet werden. Außerdem befindet sich Venus im dritten Haus. Gute nachbarschaftliche Beziehungen, Kooperation, Partnerschaft und Fairness sind die Leitsterne an denen sich orientiert werden darf. In diesem Zusammenhang ist unter anderem die Selbstbespiegelung in Bezug zur kritischen Vergangenheit ein Thema, welches es zu erlösen gilt. Weiterhin besteht die Aufforderung, Starrsinn und Unflexibilität zu überwinden. Wenn es momentan auch nicht danach aussehen mag, dürfte das Bemühen um Harmonie im “eigenen Haus (Land)“ stark in den Vordergrund gelangen. Ferner findet sich eine starke Mars-Betonung in Widder, Chiron in Widder, in beiden Horoskopen MC im Widder.

 

Das Land ist als Ganzes herausgefordert, aus den Erfahrungen der Vergangenheit neue Wege der Durchsetzung zu finden. Andere Länder mit ähnlichen Erfahrungen können wirkungsvoll unterstützt werden. Dies geschieht idealerweise auf eine auch die eigene Existenz bejahende Art und Weise, ohne andere zu verletzen, zu bevormunden oder zu übergehen. Der Einsatz für Frieden und Ausgleich im Inneren und Äußeren dürfte eine exzellente Chance der Profilierung darstellen. Das Eintreten für eine humanere Welt als Ganzes kann nur empfohlen werden. Dennoch finden sich zunächst zementierte Machtverhältnisse (Saturn/Pluto), die nach einer Neuausrichtung verlangen.

Synastrie Wiedervereinigungshoroskop (innen), Jupiter/Saturn-Konjunktion (außen)
Synastrie Wiedervereinigungshoroskop (innen), Jupiter/Saturn-Konjunktion (außen)

Im großen Ganzen empfiehlt es sich, Jupiter/Saturn sowie Saturn/Pluto-Zyklen gemeinsam zu betrachten (siehe Artikel: Zyklen gemeinsam betrachten). Sie sind im Grunde als die Vorbereitung auf das seinerzeit bevorstehende Zeitalter des Kapitalismus und der gesellschaftlichen Veränderung zu sehen. Diese haben tatsächlich, neben weniger erfreulichen Auswirkungen, die Lebensbedingungen und sozialen Verhältnisse in einer zuvor nicht für möglich gehaltenen Weise angenehmer und lebenswerter gestaltet.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/Zeit/Epochen-Konstellationen

Positiver Ausblick

Saturn und Pluto können beide als Symbole für Anfang und Ende einer Entwicklung angesehen werden. Vor der Entdeckung Plutos, der mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist, war Saturn der letzte erkennbare Planet. Von dieser Symbolik wurde seine Analogie mit dem Ende abgeleitet. Diese Aufgabe hat nun auch Pluto übernommen. So gelten beide als Ende und Anfang. Beide zusammen weisen auf die langfristige Transformation von Strukturen, insbesondere wirtschaftlicher Art hin. In Steinbock ist diese Konstellation jedoch ebenso eine Aufforderung, Kräfte zu sammeln und erhaltende Strukturen neu zu formieren.

Jupiter/Saturn-Konjunktion 2020
Jupiter/Saturn-Konjunktion 2020

Dies gilt mundan, als auch auf persönlicher Ebene. Insbesondere bis zum 21.12.2020 aber auch weit darüber hinaus lohnt es sich also, Energien und Ressourcen zu zentrieren. Unter anderem betrifft das körperliche Strukturen, wie Knochen, die Haut, den gesamten Körper, also die physische und psychische Basis. Wir haben es hier mit einer teils extremen Verdichtung von Masse und Energie bis fast zum Stillstand zu tun. Diese ist zumindest bis zu einem gewissen Grad in Bewegung zu halten. Vollkommener Stillstand ist der Tod. Je nach persönlicher Situation ist entweder mehr oder weniger Bewegung, auch in einem übertragenen Sinn, in den Alltag zu integrieren.

 

In Kombination mit Jupiter/Saturn bietet es sich an, Ideen und Entwürfe aufzugreifen und, falls es lohnend erscheint, diese konkret zu manifestieren. Vor allem auf staatlicher Ebene besteht für einige Länder dabei enormer Nachholbedarf. In allen Lebensbereichen zeigen sich neue Konzepte. Optimalerweise wird in diesem Zusammenhang der Schwerpunkt auf Leichtigkeit und Vernetzung gelegt.

 

Das Internet wird sehr wahrscheinlich einen erheblich anderen Charakter aufweisen. Es ist zu vermuten, dass extreme Überwachung, Urheberrecht mit Heeren von Abmahnkanzleien oder verschieden gearteter Zensur zurückgelassen werden. Diese Vermutung scheint deshalb plausibel, weil in den Zeiten, als das Internet expandierte, ebenfalls zuvor eine Jupiter/Saturn-Konjunktion in einem Luftzeichen (Waage) zu beobachten war.

 

Weiterhin sind neue Formen von Regionalität zu erwarten, ohne dass Abkapselung oder Kleinstaaterei erneut Einzug halten. Stattdessen ist in geeigneten Projekten mehr konstruktive internationale Zusammenarbeit zu erwarten. Geschwindigkeit wird eine besondere Rolle spielen. So werden Innovationen, anstatt sie zu blockieren, schneller umgesetzt, als das in der Vergangenheit zu beobachten war. Der Umgang miteinander dürfte zumindest langfristig einen menschlicheren und verfeinerten Charakter annehmen.

Saturn/Pluto-Konjunktion 2020
Saturn/Pluto-Konjunktion 2020

Saturn/Pluto in Steinbock spielt dabei eine erdende Rolle und sorgt für den nötigen Halt in dieser irdischen Existenz. In der Konjunktion der beiden Planeten finden sich Parallel-Aspekte von Saturn/Pluto zu Jupiter/Mars/Sonne/Merkur. Diese Signatur weist auf einen mechanistisch/handlungsorientierten Zeitcharakter. Fakten und materielle Erwägungen stehen im Vordergrund. Große Organisationen, wie Staaten, Staatenbünde, Firmen, globale Unternehmungen oder Firmengeflechte, Schattenmächte (größte Investoren oder verdeckt operierende Staaten) werden grundlegend geprüft und müssen sich gegebenenfalls strukturell erneuern. Alte, untaugliche Machtstrukturen werden revidiert. Körperlich schädliche oder der Gesundheit unzuträgliche Verhaltensweisen z.B. im Arbeitsleben, werden grundlegend hinterfragt. Regeneration bis in die tiefsten Wurzeln wird möglich.

 

In Verbindung mit der kommenden Jupiter/Saturn-Konjunktion zeichnen sich für die oder den Einzelnen folgende Empfehlungen und Chancen ab:

 

Trotz zahlreicher Gelegenheiten und aufregender Neuigkeiten sind immer wieder Phasen der Zentrierung zu schaffen. So kann Zersplitterung und sinnlosem Verschleiß von Energie vorgebeugt werden. Eine sichere Grundlage für Körper, Geist und Seele sind zu gewährleisten. Die Notwendigkeit, Genialität von Hirnverbranntheit zu unterscheiden, wächst. Materielle Gegebenheiten und geistig/humanitäre Erwägungen dürfen in Einklang gebracht werden. Die Schaffung verlässlicher Strukturen ermöglicht maximale Freiheit für sehr viele Menschen. Muskeln und Knochen sowie der gesamte Körper verlangen nach Stärkung (z.B. durch adäquate Bewegung an der frischen Luft), um Überdrehtheit entgegenzuwirken. Idealerweise werden, je nach individuellem Geschmack, feste Rituale geschaffen, um sich immer wieder verankern zu können.

 

Eins der wesentlichsten Merkmale der kommenden Zeit könnte ein neues individuelles geistiges Erwachen sein. Dass es sich um ein solches handelt, zeigt aus astrologischer Sicht schon das Datum der Wintersonnenwende. Die Dunkelheit schwindet und das Licht nimmt zu. Ein solches Ereignis, wie eine Jupiter/Saturn-Epochenkonstellation an diesem Tag, weist auf eine hochgeistige Prägung hin. Sie symbolisiert tiefste Hoffnungen, dass die zurückliegenden Verwerfungen endgültig der Vergangenheit angehören und eine bessere Zeit bevorsteht. Bei der ein oder dem anderen mag sich eine zutiefst berührende Ahnung einstellen, wie genau dieses neue Zeitalter auf spiritueller Ebene aussehen könnte. Eventuell gelingt es, das so verheerende und mit Projektionen verbundene Gut/-Böse-Denken ein für allemal zu überwinden und der Einheit allen Seins ein klein wenig näher zu kommen. Blitzartig, und auf den ersten Blick scheinbar verrückt, tun sich mitunter Kanäle auf, aus denen ungeahnte geistige Kräfte fließen. Vertrauen in die eigene Intuition ist der Schlüssel für die kommende Epoche.

 

Allen Leserinnen und Lesern sei ein umfassendes Erwachen gewünscht.

 

Die Grafiken wurden mit GALIASTRO, der astro-logischen Software erstellt. 

 

Auch auf:

www.facebook.com/astrozeit

www.astrologiesoftware.com/Zeit/Epochen-Konstellationen