Zeitcharakter

Das Sommer-Solstitium am 21. Juni – Temperamentvolle Empfindungen

Am Dienstag, den 21. Juni, betritt die Leben hervorbringende Sonne das empfängliche Zeichen Krebs. Der längste Tag und die kürzeste Nacht, auch als Sommersonnenwende bekannt, brechen an. In der nördlichen Hemisphäre ist es deutlich wärmer geworden und der Sommer beginnt. Der raue Winter scheint nur noch Legende zu sein. In früheren Zeiten und zum Teil noch heute, wird dieses kosmische Ereignis mit verschiedenen Bräuchen oder Zeremonien gefeiert. Im Mittelpunkt steht dabei zumeist die Sonne und deren Bedeutung im Jahreskreis. In der Astrologie ist das Horoskop des Sommer-Solstitiums für die nächsten drei Monate von signifikanter Relevanz.

Sommersolstitium am 21. Juni
Sommersolstitium am 21. Juni

Der Mond als Herrscher des Tierkreisabschnitts Krebs bildet eine Konjunktion mit Jupiter in Widder. Impulsive Gefühle, verbunden mit einer energischen Form von Optimismus, prägen bewusstes Handeln. Selbst sonst eher zurückhaltende Menschen neigen dazu, aus einer spontanen Laune heraus etwas anzustoßen, dass Erfüllung verspricht. Sonne und Mond formieren applikative dynamische Aspekte zu Priapus in Steinbock. Es besteht die Tendenz, überkommene Formen regelrecht aufzubrechen.

 

Dabei herrscht bei manchen Menschen ein Übermut, der gewachsene Strukturen per se negiert. Darüber hinaus bildet die rückläufige interpolierte Lilith in Krebs ein Anderthalbquadrat zum ebenfalls rückläufigen Saturn in Wassermann. Verdrängte, ungelebte Gefühle verschaffen sich zu scheinbar unpassenden Gelegenheiten Geltung. Gesellschaftlich könnten sogenannte Underdogs manches allzu schöne Zukunfts-Konzept vereiteln. Falls der Eindruck entsteht, etwas sei ohne ausreichende Verwurzelung in der Realität „von oben“ verordnet, ist mit konterkarierenden Widerständen zu rechnen.

 

Auch Mars und Chiron verweilen in Widder. So empfiehlt es sich, bei allem von begeisterten Empfindungen getragenen Optimismus, die Begrenztheit irdischen Seins fest im Blick zu behalten. Allzu „Großes“ erfährt unerwartete Modifikation. Ein Engagement für eine bessere Welt im Sinne aller, erweist sich dagegen häufig als lohnendes Ziel.

 

Der Mond sowie Jupiter befinden sich außerdem in Aspekten zu Merkur in Zwillinge. Wird die kämpferische Gefühls-Energie ganzheitlich ausgerichtet, kann eine kluge, Wachstum versprechende Idee in der Wirklichkeit verankert und zu voller Entfaltung gebracht werden.

 

Die Sonne formiert darüber hinaus ein Quinkunx zu Pluto. Das augenblicklich stark beeindruckbare Bewusstsein leitet zunehmend essentielle Transformations-Prozesse ein. Diese verändern die Fähigkeit, besser zu unterscheiden, was in einem umfassenden Sinn gut oder weniger bekömmlich ist. Pluto und Venus in Stier befinden sich zudem in einem fast exakten Trigon. Vielleicht geschieht etwas, das starke emotionale Empfindungen manifestiert oder Wertvorstellungen allgemein verändert.

 

Insbesondere in der Liebe besteht momentan ein starkes Gespür dafür, wer einem lieb und teuer ist. Eventuell ergeben sich jetzt tiefe Begegnungen mit Menschen, die Sinnlichkeit ausstrahlen, das Leben genießen und dennoch mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Ein solches Zusammentreffen mag Anlass bieten, die Welt mit anderen Augen zu sehen und regenerierende Herzens-Kräfte freizusetzen.

 

Allen Leserinnen und Lesern sei eine begeisternde Zeit gewünscht.

 

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Der Sonne-Ingress in Zwillinge am 21. Mai – Heilende Reflektion

Am Samstag, den 21. Mai, transitiert die wärmende Sonne aus geozentrischer Sicht in das kommunikative Zeichen Zwillinge. Langsam endet der Frühling und es wird Sommer.

Sonne-Ingress in Zwillinge am 21. Mai
Sonne-Ingress in Zwillinge am 21. Mai

Wahrnehmung sowie Denken und Sprechen gelangen zunehmend in den Fokus. Das große Licht befindet sich in enger Konjunktion mit dem rückläufigen „verbrannten“ Merkur. Geschäftliche Tätigkeiten und alle Arten von Verträgen, Verhandlungen oder Übereinkünften fordern erhöhte Aufmerksamkeit. Ähnliches darf für den gesamten (Straßen-)Verkehr vorausgesetzt werden. Bei der Weitergabe wichtiger Informationen empfiehlt es sich zu prüfen, ob das Gesagte verstanden wurde.

Bewusstsein und Verstand stoßen an ihre Grenzen. Mitunter entsteht der Eindruck, sich während rücksichtslos geführter Diskussionen nicht angemessen mitteilen zu können und übergangen zu werden. Gleichzeitig erfahren derartige Wunden nicht selten mittels tiefer Reflektion überraschende Heilung. Diese erfolgt häufig durch nonverbale Kommunikation (Gesten), als auch das Senden subtiler, einfühlsamer Signale des Verständnisses und der Akzeptanz. Mars, der Dispositor Chirons, befindet sich zusätzlich in Fische im Sextil zu Sonne/Merkur. Jupiter in Widder und Pluto in Steinbock formieren ebenfalls Aspekte zu letzteren.

Der Augenblick eignet sich ausgezeichnet, um Unzulänglichkeiten in Bezug auf Durchsetzungsfähigkeit, Männlichkeit(s-Ideale) und den Ausdruck unmittelbarer Impulse bewusst zu akzeptieren. Sofern das gelingt, lassen sich teils urtümlich anmutende Energien auf einer konstruktiven Ebene entwickeln. Überbetontes aggressives Gebaren und deplatzierte Ellenbogen-Mentalität wurzeln häufig in frühen Kindheitserlebnissen. Meist liegt hier der Schlüssel, um eine destruktive Haltung dem Leben gegenüber auszugleichen. Häufig genügt es schon zu lernen, Konflikte mit Worten, statt mit (Gewalt-)Taten auszutragen. Auch Venus, die Göttin der Liebe, ist in Widder zu finden. Nicht zuletzt zwischenmenschliche Belange würden von einer entsprechend breit angelegten Aufarbeitung und Neuausrichtung signifikant profitieren. Das Zusammenleben könnte eine anregende und dennoch harmonische Qualität annehmen. Darüber hinaus verlaufen wahrscheinlich weltweite als auch alltägliche Bemühungen um Frieden unter derartigen Voraussetzungen deutlich erfolgreicher.

Umfassende regenerierende Prozesse ließen sich einleiten. Aus der Asche vergangener Systeme könnten langsam aber sicher Bilder erfolgversprechender Strukturen aufsteigen. Dabei ist zu resümieren, was die eigene Existenz bisher getragen hat ohne den Lebenswillen zu lähmen. Doktrinäre Erneuerung um der Erneuerung Willen (Saturn in Wassermann Quadrat Knoten, Jupiter Halbquadrat Uranus in Stier) kann leicht reaktionäre Tendenzen freisetzen.

Insgesamt betrachtet steht eine Phase bevor, in der Fehlentwicklungen offensichtlich werden. So lässt sich an der Lösung offener Fragestellungen arbeiten, die oft weit mehr bewirkt, als der eigene Horizont zunächst versprechen mag. Letztlich ist es die kleine Veränderung in jedem persönlichen Leben, welche wirklich nachhaltige und konstruktive Entwicklungen einleitet. Diese „leise“ Wahrheit verlangt gerade in einer Zeit „allein selig-machender“ Proklamationen nach Gehör.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine erkenntnisreiche Zeit gewünscht.

 

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Der Stier-Ingress der Sonne am 20. April – Fülle wahrnehmen

Am Mittwoch, den 20. April, transitiert die verheißungsvolle Sonne auf der scheinbaren Ekliptik in das zweite Frühlingszeichen Stier. Die Natur hat viele ihrer Schätze hervorgebracht. Manches davon liegt noch im Verborgenen, um zur richtigen Zeit seinen Reichtum preiszugeben.

Stier-Ingress der Sonne am 20. April
Stier-Ingress der Sonne am 20. April

Pluto in Steinbock formiert ein Quadrat zur Sonne. Das Streben nach Sicherheit wird durch den Drang nach struktureller Transformation bestimmt. Bestehende Besitzverhältnisse und vorhandene Grenzen ändern sich. Mond in Schütze bildet ein Halbquadrat zu Pluto sowie ein Quadrat zu Venus in Fische. Als Resultat dieser weltweiten Prozesse finden Auseinandersetzungen um den Status Quo statt, die vordergründig durch Gerechtigkeitsempfinden motiviert sind. Uranus/Merkur ist in Stier, dem Domizil von Venus, im latenten Quadrat zu Saturn in Wassermann und in Konjunktion mit dem Fixstern Menkar platziert. Der Kampf um Ressourcen, wie Land, Bodenschätze etc., könnte plötzlich einen unerwarteten Verlauf nehmen. Siehe auch Jupiter/Saturn-Zyklen vom 04.12.2020. Auf der Seite bitte nach unten scrollen: https://www.astrologiesoftware.com/zeit/epochen-konstellationen/.

Stier-Ingress der Sonne am 20. April mit Fixstern Menkar
Stier-Ingress der Sonne am 20. April mit Fixstern Menkar

Vermutlich steht ein revolutionärer Wandel der Globalisierung an, welcher Aufgeschlossenheit beim Einsatz vorhandener Mittel fordert. Neue, tragfähige materielle und geistige Konzepte sind gefragt. Jupiter und Neptun in Fische, im Sextil zum Nordknoten und Halbsextil mit Saturn, weisen auf eine notwendige Besinnung hin. Dabei liegt der Fokus idealerweise auf Werten, die sich in einem universellen Sinn als bekömmlich erweisen (Venus in Fische im Sextil zu Merkur/Uranus). In gesundheitlichen Fragen besteht ein subtiles Gespür dafür, auf welche Art mehr Leichtigkeit für ein Aufblühen von Körper und Psyche sorgt, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Frischer Wind lenkt zunehmend den Fokus auf verträglichere Formen des Genießens, die Umwelt und persönliche Physis entlasten.

Darüber hinaus ergibt sich die großartige Chance, vermeintlich widersprüchliche geistige und weltliche Ambitionen miteinander zu versöhnen. Auf diese Art könnte eine Art Frieden entstehen, der jahrtausendealten inneren Zwiespalt beendet und unerwartete Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet. Der Blick wird frei, um die Bedeutung des Naheliegenden aus einem veränderten Blickwinkel zu würdigen.

In der Liebe kommt es vermehrt zu unerwarteten Begegnungen mit Menschen, die etwas Traumhaftes zu umgeben scheint. Gleichzeitig könnten übertriebene moralische Empfindungen glückliche Zusammenkünfte vereiteln (Schütze-Mond Quadrat Venus). Oft liefert die eigene Intuition entscheidende Hinweise, was dauerhaft harmoniert. Plötzliche Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, dienen dabei häufig als Fingerzeig. Sie geben bei genauerem Hinschauen den Anstoß, um einer zunächst vagen Ahnung nachzugehen und die Beschaffenheit einer Verbindung zu erkennen.  Allgemein lässt sich erspüren, welche einzigartigen Fähigkeiten und Potentiale dazu angetan sind, greifbare Erfolge auf einer ganzheitlichen Ebene zu manifestieren.

Allen Leserinnen und Lesern seien eine genießbare Zeit sowie friedliche Osterfeiertage gewünscht.

 

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Das Frühlings-Äquinoktium am 20. März – Zentriert handeln

Am Sonntag, den 20. März, betritt die Leben spendende Sonne das initiierende Zeichen Widder. Aus geozentrischer Sicht kreuzt die Ekliptik den Himmelsäquator in nördlicher Richtung. Tag und Nacht sind gleich lang und das Frühlings-Äquinoktium, auch Frühlings-Tagundnachtgleiche genannt, ereignet sich. Auf der nördlichen Erdhalbkugel beginnt der Frühling. Dieser Zeitpunkt gilt als hoch signifikant für das gesamte astrologische Jahr.

Frühlings-Äquinoktium am 20. März
Frühlings-Äquinoktium am 20. März

In Resonanz mit dem kosmischen Geschehen, können gewissenhaft entwickelte Innovationen kraftvoll vorangebracht werden. Über deren Gelingen entscheidet oft eine Ausrichtung im Sinne der Allgemeinheit. Mars, der Herrscher von Widder, befindet sich im Zeichen Wassermann und Quadrat zu dessen Herrscher Uranus in Stier. Der Zeitcharakter verlangt in vielen Bereichen, wie z.B. in der Landwirtschaft, nach neuen Konzepten. Dabei wird besser auf unausgereifte oder janusköpfige Technik verzichtet. Dagegen unterstützen ein großzügiger Zeitrahmen sowie die Einplanung von Unwägbarkeiten den Erfolg essentieller Vorhaben. Tendenziell ist mit unerwarteten Entwicklungen zu rechnen. Der Umgang mit aggressiven oder destruktiven Menschen fordert rechtzeitiges Deeskalieren. In Liebesangelegenheiten ergeben sich häufig plötzliche und inspirierende Begegnungen, die Dauerhaftigkeit versprechen.

Bei Verwendung eines größeren Orbis befinden sich Merkur, Jupiter, Neptun und Chiron im Zusammenstand mit der Sonne. Die ersten drei Planeten sind in Fische konstelliert. Im besten Fall manifestiert sich die Hoffnung auf Frieden. Sonne und Mond formieren einen Quinkunx-Aspekt. Letzter befindet sich auf 29° Grad Waage. Durch mutiges emphatisches Handeln können alte mächtige Gefühls-Muster aufgelöst werden ohne zuträgliche Gegebenheiten zu zerstören. Eigene Ambitionen und Talente lassen sich anschließend nachhaltiger in die Realität einbringen. Im täglichen Leben steht durch den richtigen Einsatz von Energie gesundheitliche Regeneration in Aussicht (zusätzlich Mars im Sextil zu Chiron in Widder). Ungewohnte Höchstleistungen sind besser zu meiden. Stattdessen wirkt sich die adäquate Bewegung von Muskeln physisch und psychisch aufbauend aus. Eventuell gelangen revolutionäre Methoden in Bezug auf körperliche Erneuerung in den Fokus.

Wird bei wichtigen Entscheidungen Druck aufgebaut, sind diese auf unbekannte Nachteile zu untersuchen. Meditation in verschiedener Form wirkt tendenzieller Unruhe oder Orientierungslosigkeit entgegen. Wer sich berufsmäßig mit feinsinnigen Themen beschäftigt, erlebt jetzt wahrscheinlich eine Phase hervorragender Inspiration. Die Auseinandersetzung mit Spiritualität eignet sich nun ausgezeichnet, um verborgenen Zusammenhängen hinter dem Schleier der scheinbaren Wirklichkeit näher zu kommen.

Durch die Fokussierung auf Ruhe und Stille, Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl lassen sich bahnbrechende Energien sinnvoll in eine aufbauende Richtung lenken. So mag es geschehen, dass die Ausrichtung an der eigenen inneren Wahrheit einzigartige Handlungs-Alternativen zu Tage fördert. Die persönliche Intuition kann auf einer neuen Ebene wirken.

Allen Leserinnen und Lesern sei eine selbstbestimmte Zeit gewünscht.

 

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